Ministerin Hoffmeister-Kraut: „Damit bieten wir dem Mittelstand ortsnah beste Bedingungen, um neue Wege zu erproben und innovative Ideen und erfolgreiche Geschäftsmodelle zu entwickeln“

Das „Popup Labor BW“ wird 2019 an drei weiteren Orten in Baden-Württemberg Halt machen. Im Bewerbungsverfahren konnten sich die Standorte Bruchsal, Leutkirch mit Wangen/Baienfurt sowie Bad Mergentheim mit Tauberbischofsheim durchsetzen. Dies gab Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut heute (29. Mai) bekannt. Nach einer erfolgreichen Pilotphase soll das Projekt in diesem Jahr wei-ter ausgebaut werden. Interessierte Regionen konnten sich bis zum 9. Mai 2019 als einer der nächsten drei Standorte bewerben. „Wir haben starke Bewerbun-gen aus insgesamt 18 Regionen erhalten. Das ist ein Beleg dafür, dass wir mit unseren Popup Laboren einen Bedarf treffen. Außerdem zeigt dies, dass wir starke Akteure vor Ort haben, die sich mit Nachdruck für die Zukunftsfähigkeit ih-rer Region einsetzen“, lobte die Wirtschaftsministerin.
„Mit den Popup Laboren bieten wir dem Mittelstand ortsnah beste Bedingungen, um neue Wege zu erproben und innovative Ideen und erfolgreiche Geschäftsmo-delle zu entwickeln. Denn die Digitalisierung zwingt nicht nur die großen Unter-nehmen, sondern auch die kleinen und mittelständischen Firmen zum Handeln. Egal, ob lokaler Bäcker oder Schreiner, ob Einzelhändler oder Maschinenfabri-kant: Alle müssen sich auf die vernetzte Welt einstellen“, so Hoffmeister-Kraut. Kleinen und mittelständischen Unternehmen fehle aber im Gegensatz zu den großen Unternehmen oft der direkte Zugang zu theoretischem Wissen und prak-tischer Umsetzung. „Die ‚Popup Labore BW‘ schließen diese Lücke und bieten ein Forum für Innovationsimpulse im Mittelstand.“ Die Angebote seien zudem niedrigschwellig sowie für die Teilnehmenden kostenfrei. „Unser klarer Anspruch ist es, Baden-Württemberg auch in Zukunft als führenden Innovations- und Wirtschaftsstandort
zu positionieren. Wir wollen weiter auf der Gewinnerseite stehen.Das geht aber nur, wenn unsere Mittelständler nicht den Anschluss verlieren“, so Hoffmeister-Kraut.

Die Popup Labore sollen zeigen, wie kleine und mittlere Unternehmen mit neuen Technologien, Verbraucher-Trends oder der digitalen Transformation Schritt halten können, wie man sie angeht und damit noch dazu zum Vorreiter werden kann. Kleine und mittelständische Unternehmen seien der Motor der Wirtschaft im Südwesten, betonte die Ministerin. Gründer, Start-ups und innovative, kreative Köpfe könnten sich in den Lern- und Experimentierräumen ausprobieren, austauschen und vernetzen. „Ich bin überzeugt, dass wir gute Partner vor Ort gefunden haben. Damit ist ein
wichtiger Erfolgsfaktor für die Popup Labore gegeben. Zugleich freut es mich, dass wir eine ausgewogene regionale Verteilung in Baden-Württemberg erreichen konnten“, so Hoffmeister-Kraut.

Aufgrund der großen Nachfrage in den Regionen sollen die Popup Labore künftig an weiteren Standorten realisiert werden. Im Rahmen des vom Technologiebeauftragten der Landesregierung Baden-Württemberg, Prof. Dr. Wilhelm Bauer, konzipierten „Popup Labor BW“ können sich kleine und mittlere Unternehmen vor Ort mit technologischen und methodischen Trends beschäftigen. „Die wirtschaftliche Stärke Baden-Württembergs basiert zu großen Teilen auf kleinen und mittleren Unternehmen und deren Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit. Angesichts der digitalen Transformation und immer kürzer werdenden Innovationszyklen dürfen wir unsere Leistungsträger nicht allein lassen. Deshalb schaffen wir mit dem Popup Labor Lern- und Experimentierräume,
in den sich die Unternehmen vor Ort mit Experten austauschen und an der Gestaltung der Zukunft arbeiten können“, führte die Wirtschaftsministerin aus.

Maßgeschneidertes Angebot für innovative Regionen
Das vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau geförderte Ange-bot richtet sich an Geschäftsführer, Fach- und Führungskräfte sowie Auszubil-dende von etablierten Unternehmen und Start-ups gleichermaßen. „Mir ist es wichtig, dass wir mit dem Popup Labor die konkreten Bedarfe der jeweiligen Re-gion decken. Daher suchen wir im Vorfeld eines Popup Labors den Dialog mit den Unternehmen, um deren Wünsche und Bedarfe bei der Entwicklung des Programmes berücksichtigen zu können“, so der Technologiebeauftragte.

Weitere Informationen zum Popup Labor unter: www.popuplabor-bw.de

Die Pressemitteilung zum Download finden Sie hier.

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